War dieses ´Fehlurteil´ vorprogrammiert? Und wenn, was ist das Ziel/die Botschaft?

26. Oktober 2015 | Von uwit | Kategorie: Aktuelles, Amtsgericht Recklinghausen, Justiz, P0, Staatsanwaltschaft Bochum, organisierte Kriminalität

Begin Upgrade vom 20.03.2016

Wir ergänzen: Das Hauptverhandlungsprotokoll zur Verhandlung am Amtsgerichts Recklinghausen vom 19.10.2015

Ich diskutiere dieses Dokument hier, um zu zeigen, mit welcher “Genauigkeit/besser: Ungenauigkeit” das Amtsgericht Recklinghausen unter dem Vorsitz von Richter Krichel hier seine Arbeit machte.

XXXXXXXXXXXXXXXXX in der Verhandlung (”Er fuhr mit quietschenden Reifen aus seiner Einfahrt“) als auch das ´Letzte Wort des Angeklagten´ waren es wert, hier in der vollständigen Wahrheit abgebildet zu werden.

Dabei sollte das Gericht doch wissen, dass ein Hauptverhandlungsprotokoll ein ganz wichtiges Dokument ist oder ggf. im Zuge einer Revision o.a. Verfahren eine besondere Relevanz haben kann/hat.

Ich bin entsetzt.. !!!” - Warum fehlt dieser Schlußsatz ? Wo er doch genau das beschreibt, was ich im Gerichtssaal erlebt und empfunden habe !!! Warum vereinfacht der Justizsekretär Medding als Urkundsbeamter an dieser Stelle? Das ´Letzte Wort´ sollte es doch wert sein, exakt abgebildet zu werden.

Diese Art von Fehlern kann nicht mehr als Zufall, als Irrtum oder Versehen gewertet werden, viel zu regelmäßig kommen diese ´Zufälle´ daher. Aber das passt ins Gesamtbild der Verfahrensführung !

End Upgrade vom 20.03.2016

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Begin Upgrade vom 21.12.2015

Hier das Urteil des Amtsgerichts Recklinghausen vom 19.10.2015

Dass sich das hier skandalös gefällte Urteil nicht in der Rechtsdatenbank-NRW finden lässt - 6 Wochen nach Abfassung - verwundert angesichts der Thematik nicht wirklich.

Wir füllen diese Lücke hier gerne aus.

imnamendesvolkes

Lest hier, was am Amtsgericht Recklinghausen reicht, um verurteilt zu werden.

End Upgrade vom 21.12.2015

Nur EINE/R kann die Wahrheit sagen - der/die ANDERE lügt !

Am 16.01.2015 veröffentlichte die Waltroper Zeitung einen Artikel über einen angeblichen schweren Zwischenfall einer 20-Jährigen Mitarbeiterin des MZL. In diesem Beitrag berichtet die 20-Jährige davon, dass sie von einem Anwohner per Faustschlag und Einklemmen ihres Beines verletzt wurde. Die Frau erstattete Strafanzeige und stellte Strafantrag wegen Körperverletzung.

waltrztgam20150116

Hier der Artikel der Waltroper Zeitung vom 16.01.2015

“Jetzt rede ich, jetzt wehre ich mich - das ist mein gutes Recht !” - so der Angeklagte

Der Beschuldigte/Angeklagte hat sich nun entschlossen, an dieser Stelle seine Sicht der Dinge öffentlich zu stellen, und zwar durch die Veröffentlichung seiner polizeilichen Aussage.

Zu dieser Beschuldigtenversion existiert eine schriftlich bei der Polizei aufgenommene Zeugenaussage einer weiteren jungen Frau, welche die Darstellung des Beschuldigten in den wesentlichen Punkten bestätigt. Diese schriftliche Aussage spielte in der Hauptverhandlung überraschend keine Rolle.

Der Beschuldigte geht den Schritt in die Öffentlichkeit, um sowohl für eine ausgewogene Information und auch für eine gerechtere ´Waffengleichheit´ zu sorgen.

Der Leser möge bitte die nachstehend erstmals veröffentlichte Schilderung/polizeiliche Aussage des Beschuldigten/des Angeklagten mit den Anschuldigungen der 20-Jährigen (siehe obigen Zeitungsartikel) vergleichen :

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Für die komplette Aussage des Beschuldigten/des Angeklaggten - bei der Polizei - bitte ANKLICKEN

Es kam zu weiteren Anzeigen der angeblich Geschädigten - der Beschuldigte erstattete Gegenanzeigen

Die angeblich Geschädigte erstattete im Februar 2015 weitere Strafanzeigen gegen den Beschuldigten. Laut Beschuldigtem wieder ohne den Vortrag eines belastbaren Beweisantritts. Auch hierüber werden wir noch berichten.

Der Beschuldigte erstattete Gegenanzeigen wegen mehrfach fortgesetzter Falschbeschuldigung.

War dies ein vorsätzlich herbeigeführtes Fehlurteil? Und wenn JA, was ist das Ziel/die Botschaft?

Warum stellt sich diese Frage überhaupt? Die Frage stellt sich deshalb, weil bereits in dem vorausgegangenen Ermittlungsverfahren bzw. im Zwischenverfahren eine Menge von mutmaßlichen Verfahrensfehlern erkennbar waren/sind. Auf diese Fehler war/ist das Gericht aufmerksam gemacht worden und auch darauf, dass es zu einem Fehlurteil kommen könne.

Inzwischen hat sich die Angelegenheit erheblich weiterentwickelt, mit dem Ergebnis, dass der in diesem Zeitungsartikel beschriebene Anwohner am 19.10.2015 vom Amtsgericht Recklinghausen verurteilt wurde: verurteilt zu 75 Tagessätzen !!! Ohne entprechende Zeugenaussagen, ohne schlüssige bzw. kausale Beweise, nur basierend auf einem schwachen, keinesfalls kausalem Indiz und der Aussage der angeblich Geschädigten. In einem Verfahren, welches die Beobachter als unfair bezeichnen.

Das Urteil kam in dem Umfang (Verurteilung in allen 3 Anklagepunkten) überraschend. Selbst der Vertreter der Staatsanwaltschaft (ein Referendar) hatte in 2 von 3 Positionen auf “Aussage gegen Aussage” plädiert. Richter Krichel sah das anders, er meinte eine “glaubhafte Schilderung” der Taten durch die Geschädigte/Nebenklägerin festgestellt zu haben.

Woher nimmt sich Richter Krichel das Recht, alleine aufgrund einer ´angeblich glaubhaften Schilderung´ hier seine erforderliche richterlicher Überzeugung abzuleiten, wo es doch keinerlei kausale Beweise gegen den Angeklagten gibt? - Das wirft die zusätzliche Frage ´nach einem Ziel, einer Botschaft durch das Urteil an den Angeklagten´ auf.

Herr Richter Krichel weiss es so gut wie der Angeklagte: Der Angeklagte ist unschuldig! Trotzdem hat er den Angeklagten verurteilt. Das wird/muss Folgen haben. Und das wird es, Herr Krichel!

Über die Hauptverhandlung am 19.10.2015 werden wir - wie bereits angekündigt - noch ausführlicher berichten.

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5 Kommentare
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  1. Hier haben gleich mehrere Beteiligte eine Bestellung aufgegeben. So wie ich die Sache einschätze, wird auch geliefert werden.

  2. Ich war mit 10 anderen Personen im Saal. Ich sah mindestens 5 Schuldige, aber nur einen wirklich Unschuldigen. Das war der Angeklagte.

  3. Der Saal war spärlich besetzt. Trotzdem war für die WAHRHEIT kein Platz vorhanden.

  4. Habe da so das Gefühl, dass es dem Richter noch einmal leid tun wird. Jedoch ist hier jedes Mitgefühl vollkommen fehl am Platze. - Was sind eigentlich die Konsequenzen auf Rechtsbeugung?

  5. Wir werden es erleben - ganz sicher - dass sich die Anzeigenerstatterin, der Richter und auch der verantwortliche Staatsanwalt u.a.m. auf der Anklagebank wiederfinden. Wer im Zeugenstand lügt, wer ohne jeden Beweis zu Unrecht urteilt, wer das Recht beugt, wer die Strafe im Amt vereitelt u.a.m., der darf sich über diese ´Bank´ nicht wundern.

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