Uwe Witteck schon früh im Visier der Staatsanwaltschaft Bochum, nur wenige Tage nach dem ersten Kontakt wegen einer Anzeige gegen die Steag

12. März 2016 | Von uwit | Kategorie: Abgas-Skandal, Aktuelles, Der Nichtentschwefelungs-Skandal, Justiz, Kraftwerks-Skandal, P0, organisierte Kriminalität

2015

Meine ´beabsichtigte Strafanzeige gegen die Steag wegen schwerer Luftverunreinigung´ kündigte ich am 19.02.2015 telefonisch und per email bei der Staatsanwaltschaft Bochum (StaBo) an (Fr. OStAin Marie-Eckermann-Meier).

Ich verabredete mit ihr, dass in den Folgetagen noch sondiert werden sollte, welche Abteilung infrage kommt (Wirtschaftskriminalität, Korruption, Umweltverschmutzung …).

Nachdem ich - nach dem 19.02.2015  - eine Woche lang nichts hörte/las, fragte ich am 27.02.2015 per email bei Fr. OStAin Marie-Eckermann-Meier nach.  Antwort: ´Das Schreiben des Sachbearbeiters sei bereits unterwegs. Das AZ wäre 41 AR 1/15´.

Eine weitere gute Woche später fragte ich noch einmal nach, per email am 04.03.2015. ´Das Schreiben sei auf dem Postweg´.

Ich erhielt das Schreiben von ´Sachbearbeiter StA M. Koezle´ - datiert unter dem 26.02.2015 - nach dem 04.03.2015. Er bittet um Übersendung meiner Schriftverkehre mit der Steag, mit Remondis und mit der Bezirksregierung Arnsberg.

Ich antwortete mit Schreiben vom 12.03.2015, mit meiner schriftlichen Strafanzeige und einem ganz erheblichen Beweisumfang (mehr als 23 GB Daten, mehr als 2400 Dateien).

Die Zeit vom 19.02.2015-12.03.2015 sehe ich als eine Sichtungs-/Sondierungsphase vor der endgültigen Erstattung meiner Strafanzeige gegen die Steag.

Meine offizielle Schriftanzeige trägt das Datum vom 12.03.2015.

Den Schriftverkehr zwischen dem 19.02.2015 und dem 12.03.2015 findet ihr hier:

ersterkontaktmem_19022015

Hier der Schriftverkehr mit der Staatsanwaltschaft Bochum im Vorfeld meiner Anzeigenerstattung

2016

Überrascht war ich, als ich feststellen musste, dass die StaBo bereits unter dem 25.02.2015 - nur 6 Tage nach meinem ersten telefonischen Kontakt und 16 Tage vor meiner Anzeigenerstattung am 12.03.2015 - unter dem Aktenzeichen 41 AR 1/15 bereits einen ganz besonderen Schriftverkehr pflegte:

“Bereits am 25.02.2015 forderte die StaBo aus dem Vorgang “41 AR 1/15″  heraus (das Steag- Aktenzeichen, welchem zu diesem Zeitpunkt noch gar keine offiziellen Strafanzeige zugrunde lag), die Körperverletzungsakte der Frau xxxxxx yyyyyy gegen mich an (AZ 972 Js 91/15, ab 05/15 : 971 Js 74/15)”

StA M. Koezle veranlasste damit bereits spätestens am 25.02.2015, also nur wenige Tage nach der ersten Kontaktaufnahme, den Beginn einer Ermittlung gegen den potentiellen Anzeigenerstatter gegen die Steag, also gegen mich, Uwe Witteck. Durch diese “verdammt frühzeitige Anforderung” der Akte zu einer Strafanzeige gegen mich, erstattet von Fr. xxxxxx yyyyyy (45xxx RE) zu einem angeblichen Sachverhalt zum 09.01.2015, unter dem AZ 972 Js 91/15 - ab 05/15 : 971 Js 74/15.

Die Frage stellt sich: Ist es im Hause der StaBo üblich, über einen Strafanzeigenerstatter Informationen einzuziehen, und das bereits 3 Wochen vor dessen offizieller Anzeigenerstattung in ganz anderer Sache?

Stellen Sie sich vor: Sie beabsichtigen, eine Strafanzeige zu erstatten und sprechen im Vorfeld mit der Staatsanwaltschaft. Sie stellen später fest, dass gegen Sie, noch bevor Sie Ihre Strafanzeige offiziell einreichten, Ermittlungen aufgenommen wurden.

Der Grund/eine Erklärung für so ein ´vorauseilendes Handeln´ würde uns interessieren.

Was kommt wohl als Nächstes? Muss ich damit rechnen, demnächst auf eine Fandungsliste gegen XXXXXX-Täter zu rutschen und einer entsprechenden Razzia der Polizei auf Anordnung der Staatsanwaltschaft und der Gerichte entgegenzusehen, um weiter unschuldig verfolgt und entsprechend stigmatisiert zu werden?

Nicht, dass Sie glauben/hoffen, Sie könnten diese Aktenanforderung in der ´anfordernden  Steag-Akte´ nachlesen !

Das ´Anforderungsschreiben´ vom 25.02.2015 ist in der Steag-Akte nicht enthalten!

Der Verdacht ist dringend: diese ´peinliche vorauseilende Ermittlung gegen den potentiellen Anzeigenerstatter´ ist der Beginn einer Strafverfolgung gegen mich, den Anzeigenerstatter. Das fehlende Dokument in der Akte weist zudem auf eine Vertuschungsabsicht.

Was daraus geworden ist ?

Ich bin am 19.10.215 vom Amtsgericht Recklinghausen verurteilt worden. Unschuldig. Ohne belastbare Beweise. Nur aufgrund der subjektiven Meinung von Richter Krichel und einer leicht durchschaubaren Lügengeschichte. - Die Berufung am Landgericht Bochum steht noch aus.

Meine Strafanzeige gegen die Steag ist - sang- und klanglos - nach 5 Monaten eingestellt worden. Trotz meines Beweisvortrages - über 23 GB und mehr als 2.400 Dateien reichend - und einer Bitte um ein persönliches Gespräch. Statt dessen registrierte ich verdächtige, unlogische Verhaltensweisen. Wie eine Staatsanwaltschaft bei dieser Beweislage ohne jeglichen Rückgriff auf einen persönlichen Kontakt mit mir, dem Anzeigenerstatter die Akte einfach schließen kann, bleibt verdammt auffällig. Normal ist so ein Verhalten jedenfalls nicht.


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